Einsatzabteilung

Immer da, wenn’s brennt: die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenheim

An sechs Standorten rund um die Uhr aktiv für die Bürger

Rund 160 Mitglieder der Feuerwehr Sachsenheim setzen sich aktiv für die sechs Ortsteile Großsachsenheim, Kleinsachsenheim, Hohenhaslach, Spielberg, Ochsenbach und Häfnerhaslach ein. Die gut ausgebildeten Frauen und Männer stehen freiwillig für die Sicherheit der Bürger bereit und sind im Alarmfall in kurzer Zeit vor Ort. Und das an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr!
Die Aufgaben der Einsatzabteilung konzentrieren sich auf den abwehrenden Brandschutz, auf technische Hilfe bei Unfällen sowie auf die einfache Rettung aus Höhen und Tiefen. Speziell für den letzteren Einsatz stehen in Kleinsachsenheim und Hohenhaslach zwei Gruppen mit der Zusatzqualifikation Absturzsicherung zur Verfügung.
Alle sechs Standorte verfügen über mindestens ein Löschfahrzeug und teilweise über Mannschaftswagen und Materialtransportfahrzeuge. So sind die Bekämpfung von Schadfeuer sowie technische Hilfe bei Unfällen in jedem Ortsteil kurzfristig gewährleistet. Je nach Ausmaß des jeweiligen Notfalls unterstützen sich die Abteilungen der benachbarten Standorte gegenseitig.
Liegt ein Alarmfall im Bereich Gefahrgut vor, leistet die Freiwillige Feuerwehr Sachsenheim die Basismaßnahmen und bereitet den Einsatz der speziellen Fachgruppen aus dem Umland vor.

Was passiert bei einem Notruf?

Wenn Sachsenheimer Bürger über die Notrufnummer 112 einen Notruf auslösen, kommt dieser zunächst in der integrierten Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg (Notrufleitstelle) an. Sofort werden von hier aus die Feuerwehrleute in Sachsenheim alarmiert. Das Ausmaß des Notfalls entscheidet, wie viele Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge alarmiert werden. Je nach Ereignis und Bedarf kommt die Hilfe nicht nur aus dem eigenen, sondern auch aus den umliegenden Ortsteilen. Die Einsatzfahrzeuge sind so bestückt, das sich die Helfer der verschiedenen Ortsteile ergänzen. So können die Feuerwehrleute an der Einsatzstelle schnell und effektiv tätig werden. Stellt sich erst vor Ort heraus, dass weitere Einsatzkräfte benötigt werden, fordert der Einsatzleiter über die integrierte Leitstelle zusätzliche Kräfte nach.

Damit die Fahrzeuge im Alarmfall ausreichend besetzt sind, müssen mehr Personen alarmiert werden, als für den Einsatz notwendig sind. Die anwesenden Feuerwehrleute, die nicht sofort zum Einsatzort fahren, bleiben in Bereitstellung in den Feuerwehrhäusern und warten weitere Anweisungen der Einsatzleitung ab.

Interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren

Angehörige der Feuerwehr leisten ihren Dienst für Gemeinde und Bürger ehrenamtlich, also über ihre beruflichen, familiären und privaten Verpflichtungen hinaus. Deshalb kommt es vor, dass tagsüber unter der Woche „kritische Zeiten“ entstehen, an denen die Anzahl der verfügbaren Einsatzkräfte eingeschränkt ist. Zur Kompensation eventueller Engpässe arbeiten die Feuerwehren im Landkreis nicht nur stadtteilübergreifend, sondern auch interkommunal zusammen. Neben der kurzfristigen Aufstockung von Personal und Fahrzeugen bietet diese Kooperation zusätzlich den Vorteil, dass nicht jede Kommune sämtliche spezialisierten Einsatzfahrzeuge bereithalten muss.

.