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Historisches

Freiwillige Feuerwehr Hohenhaslach

Große soziale Not brachte den Betroffenen ein Unglück in „der argen Schreckensnacht“ vom 7. auf den 8. Oktober 1854, bei dem sieben Wohngebäude und sechs Scheuern aufgrund des Wassermangels auf dem Berg ein Raub der Flammen wurden. Der Brand des Rathauses vom 6. auf den 7. April 1858 hatte folgenschwere Auswirkungen, da das erst 1851 angelegte „Weinzehnt Grund- und Abrechnungsbuch“ sowie alle Feuerwehrrequisiten samt Feuerspritze verbrannten. Aus diesen Gründen entschloss man sich 1869 eine Wasserleitung auf den Berg zu verlegen.                                                                                                          

GruppenbildZur Sicherheit der Bürger war das Schultheißamt schon 1874 bemüht, eine Freiwillige Feuerwehr mit 50 Mann ins Leben zu rufen. Als offizielles Gründungsprotokoll ist nach Verhandlungen der 25. März 1879 anzusehen. Dabei wurde bestimmt, dass die  „Zwangsmannschaft der freiwilligen Feuerwehr“  in Rotten verteilt wird und zwar im Beisein des Kommandanten.

 

Die vom Gemeinderat 1885 genehmigte zweistrahlige Saugfeuerspritze  trat  am 28. Oktober 1886 in Aktion.  FF HohenhaslachAuch ist in Protokollen festzustellen, dass man auf die Feuerwehr sehr stolz war. Darauf beschloss der Gemeinderat am 25. März 1885 die Anschaffung einer Fahne, die dann am 5. Juli 1885 eingeweiht wurde.

 

 


GruppenbildDie bisherige freiwillige Zwangs-/Pflichtfeuerwehr wurde am 9. September in eine Freiwillige Feuerwehr umgeändert. 1929  feierte man das 50-jährige Bestehen der Feuerwehr in Hohenhaslach. Im März 1929 wurde eine zweirädrige Patentleiter EOO, mit 12 Meter Steighöhe in Betrieb genommen.

Die bis dahin zur Alarmierung benutzten Rathaus- und Kirchenglocken wurden 1935/36  durch  die Luftschutz-sirenen ersetzt. Diese Sirenen werden für die Katastrophen-alarmierung bis heute gewartet und sind noch in Betrieb.


TSFZur Verbesserung des Löschwesens wurde die Einheitsspritze E-T S8 von der „Feuerwehrwerkstätte Wilhelm Nast“ in eine TS 8 umgebaut.
1967 wurde ein TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) von der Firma Ziegler angeschafft. Durch diese  Anschaffung verbesserte sich der Brandschutz wesentlich. Als großen Mangel empfand man das Fehlen von Atemschutzgeräten in der Feuerwehr Hohenhaslach. Am 26. März 1970 wurden die ersten drei Atemschutzgeräte nebst Zubehör für 5000 DM gekauft.

Die Gemeindereform von 1973, bei der Hohenhaslach in die Stadt Sachsenheim einverleibt wurde, brachte es mit sich, dass aus der eigenständigen Feuerwehr Hohenhaslach die Abteilung Hohenhaslach der Feuerwehr Sachsenheim wurde. Am 2. November 1974 wurde Erich Klein  aus Hohenhaslach zum ersten Stadtkommandant der Stadt Sachsenheim gewählt.


TLF100JährigesDas Jahr 1979 stand ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Hohenhaslach. Bei einer Feier vom 25. bis 28. Mai wurde das neue TLF 8/18 und das umgebaute Feuerwehrmagazin im Rathaus vom Hohenhaslach an die Feuerwehr übergeben. Außerdem fand in diesen Rahmen der zweite Kreisfeuerwehrtag  in Hohenhaslach statt.

Durch den großen Platzmangel zog die Feuerwehr 1984 in das neue Feuerwehrmagazin in die Klingenstraße um.


LF 8/6Nachdem die Anforderungen an die Feuerwehr in Hohenhaslach ständig gestiegen sind, ersetzte man das in die Jahre gekommene TSF  durch ein LF 8/6. Das neue Fahrzeug wurde von der Firma Iveco/Magirus Brandschutztechnik gekauft und am 18. Dezember 1993 in Betrieb genommen.

1993 stellte die Feuerwehr Sachsenheim auf die „stille Alarmierung“ über Funkmeldeempfänger und auf FMS (Funkmeldesystem) um. Am 1. Januar 2003 traten die ersten Frauen Steffanie Rudolf und Carina Henger (Enkelin des ersten Stadtkommandanten) in die Feuerwehr Hohenhaslach ein.

 


Gruppenbild2004 feierte man das 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr in Hohenhaslach. Für dieses Jubiläum sollte die Feuerwehrfahne von 1885 restauriert werden. Leider fand sich keine Firma, die dieses ermöglicht hätte. So lies man zum 125-jährigen Jubiläum eine neue Fahne herstellen.


Fahne